Armbruester, Fred

Lebensdaten: 1924–2014
Bestandsform: Nachlass
Signatur: N-030

Biographie:
* 27. Juni 1924 in Saarbrücken, † 29. Januar 2014 in Fulda
Fred Armbruester hatte ersten musikalischen Unterricht im Jugendalter. Sechs Jahre lang lernte er Klavier, Tonsatz und Harmonielehre am Konservatorium Heidelberg (heute Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim). 1951 promovierte er im Fach Medizin mit „summa cum laude“, 1962 folgte ein Soziologie-Studium u.a. bei Theodor W. Adorno. In der Folge war er als Arzt, Medizin-Soziologe und Wissenschaftler tätig.
Parallel widmete sich Armbruester dem Komponieren. 1980 gewann er mit dem Titel „People are marching“ den fünften Platz des EBU-Wettbewerbs der europäischen Rundfunk- und Fernsehanstalten. 1998 bis 2008 folgten weitere Preise bei internationalen Kompositions-Wettbewerben. Sein Lebenswerk und seine Verdienste für die Blasmusik wurden 2001 mit der Ehrenurkunde für Kunst und Kultur des hessischen Wissenschaftsministeriums, 2004 mit dem Verdienstkreuz des Internationalen Musikbundes CISM und 2009 mit dem Hessischen Verdienstorden honoriert.
Fred Armbruester erlangte besonders mit sinfonischer Blasmusik an Bekanntheit. Sein kompositorisches Schaffen enthält weiterhin Titel unterschiedlicher Genres: Musik für Rundfunk und Fernsehen, Kammer- und Ballettmusik sowie große sinfonische Werke. Mit „Sovereign Africa“ schuf er 1986 sein bekanntestes Werk.

Bestandsübersicht:
Die Sammlung umfasst handschriftliche Musikalien, gedruckte, teilweise im Selbstverlag erschienene Partituren und Stimmen sowie Tonträger.
Der Nachlass wird zurzeit gesichtet und verzeichnet.

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