Albrecht, Christoph

Lebensdaten: 1930–
Bestandsform: Vorlass

Biographie:
*04. Januar 1930 Salzwedel.
Christoph Albrecht, der schon im Alter von dreizehn Jahren das Organistenamt in seiner Heimatgemeinde übernahm, begann nach dem Abitur ein Doppelstudium Theologie und Kirchenmusik in Halle/Saale. Das Studium der Kirchenmusik schloss er mit dem kirchenmusikalischen Staatsexamen (A-Prüfung) und das Theologiestudium 1960 mit seiner Promotion an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität in Halle ab.
Neben seiner Tätigkeit als Domkantor in Naumburg und Dozent an der Hallenser Kichenmusikschule, die er von 1953 bis 1960 wahrnahm, machte er sich innerhalb der DDR und der BRD einen Namen als Konzertorganist.
1960 berief man ihn als Direktor an die renommierte Kirchenmusikschule Dresden. Dort widmete er sich intensiv der Pflege moderner Oratorien- und a-cappella-Literatur und baute seine internationale Konzerttätigkeit zusammen mit dem Chor der Kirchenmusikschule und auch als Orgelsolist aus. 1976 bis 1992 wirkte er als Kantor und Organist an der St.-Marien-Kirche in Berlin und lebt seit 1993 als freischaffender Organist, Wissenschaftler und Herausgeber.

Sein kompositorisches Oeuvre umfasst vornehmlich Chor- und Orgelwerke, lässt aber auch Kammermusik und Kompositionen für Sologesang nicht vermissen. Auch auf musikwissenschaftlichem Gebiet betätigte sich Christoph Albrecht rege, was sich in zahlreichen Publikationen in Form von Monographien, Lexikon- und Zeitschriftenartikeln äußert. Außerdem ist er Herausgeber verschiedenster Noteneditionen und ist für seine Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen zahlreicher Orgelwerke von Bach bis Reger bekannt.

Bestandsübersicht:
Es wurden dem Archiv noch keine Dokumente übergeben.

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