25. Februar 2015 · Comments Off on Brüsewitz, Helmut · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:

* 26. Oktober 1925 in Alt Prilipp, Pommern; † 05. November 1999 in Hamburg
Aufgewachsen in Pommern, besuchte Helmut Brüsewitz die Musikschulen in Gollnow und Stettin. Weitere musikalische Erfahrungen sammelte er im Militär-Musikcorps. Ab 1945 spielte er in unterschiedlichen Musikkapellen und nahm theoretischen Unterricht beim Komponisten und Kapellmeister Alfred Kuntzsch. Kompositorisch widmete er sich vor allem Bearbeitungen und Arrangements von Tanz- und Unterhaltungsmusik und prägte mit dieser Tätigkeit u.a. den Bert-Kaempfert-Sound. Seit 1954 sind mehr als 1500 Bearbeitungen, vor allem für Tonträger, übermittelt. Weitere 650 Werke der Unterhaltungsmusik transkribierte er für Salon-Orchester oder Klavier.

Bestandsübersicht:
Die Sammlung wurde noch nicht gesichtet.

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27. November 2013 · Comments Off on Runze, Klaus · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
* 20.7.1930
Klaus Runze studierte von 1948 bis 1962 Klavier, Cembalo und rhythmische Erziehung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ab 1961 war er an der Musikschule Berlin-Charlottenburg tätig, wo er sich mit musikalischer Früherziehung und neuen klavierpädagogischen Herangehensweisen auseinandersetzte. Diese Arbeit mündete in das 1971 publizierte Unterrichtswerk „Zwei Hände – Zwölf Tasten“ sowie in Vorträge und Workshops im In- und Ausland. Von 1973 bis 1997 lehrte er Klavier, Klavierdidaktik und Improvisation an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln (heute Hochschule für Musik und Tanz Köln), ab 1989 auch an den Musikhochschulen Dortmund und Düsseldorf.
Bildende und skulpturale Kunst sind für Runze ein weiteres Ausdrucksmittel. Seit seinem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin 1956/57 entstanden zahlreiche Werke, darunter auch Klangskulpturen. Seit 1980 tritt er solo oder im Ensemble mit Konzerten und Performances auf Festivals für neue und experimentelle Musik auf.

Bestandsübersicht:
Es wurden ca. 60 CDs übergeben. Weitere Materialien werden folgen.

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28. März 2012 · Comments Off on Heyn, Walter Thomas · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie
*1953 in Görlitz
Walter Thomas Heyn brachte sich in seiner Jugendzeit zunächst autodidaktisch das Gitarrenspiel bei, wirkte in Singeklubs und Tanzkapellen, bevor er 1974-1980 an der Hochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig Gitarre (Thomas Buhè, Roland Zimmer), Arrangieren (Gerd Schlotter) und Komposition (Carlernst Ortwein, Siegfried Thiele) studierte. 1981 begann er ein Meisterstudium in der Opernklasse von Siegfried Matthus an der Akademie der Künste der DDR. Zudem hatte er an der Leipziger Musikhochschule eine Oberassistentenstelle im Fach Tonsatz inne. Seit 1988 arbeitete er freischaffend. Er publizierte das Handbuch „Gitarren-Harmonik“, wirkte als Konzertgitarrist, Arrangeur, Liedbegleiter und Kammermusiker und trat sowohl im Leipziger Gewandhaus als auch auf Kleinkunstbühnen auf. Nach der Wiedervereinigung übernahm er den „Verlag Neue Musik Berlin“ und arbeitete bis 1999 als Cheflektor im eigenen Verlag. Zudem gründete er ein eigenes Klassik-Label („Kreuzberg Records“) und verschiedene Ensembles (z.B. Theatergruppe „Offenbach“, „Opus Kammerorchester Berlin“, „Quintetto con brio“) und gab Konzerte im In- und Ausland. Er veröffentlichte CDs, komponierte Auftragswerke u.a. für das Rachmaninow-Quartett und die Schostakowitsch-Gesellschaft und arbeitete an Rundfunkproduktionen z.B. für den DLF, MDR und SFB mit. Außerdem gibt er Seminare und Workshops zum Thema „Abenteuer Komposition“.

Heyns Oevre umfasst ungefähr 100 Werke – darunter Bühnenwerke, zahlreiche Lieder und Kammermusik (besonders für Bläser, Gitarre, Harfe, Orgel), Werke für Jugendorchester, Musik für Kinder und eine Vielzahl von Arrangements (Bach, Mussorgski, Monteverdi, Schostakowitsch).

Weitere Informationen:
Private Website von Walter Thomas Heyn
Wikipedia-Artikel zu Walter Thomas Heyn

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06. Oktober 2011 · Comments Off on Richter, Kurt Dietmar · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie
*1931 Pilsen
Kurt Dietmar Richter erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Leitmeritz. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Familie in Erfurt eine neue Heimat. Richter wurde Mitglied der Thüringer Sängerknaben und legte das Abitur an der Landesschule Pforta ab. Nach dem Musikstudium am Landeskonservatorium Erfurt bei Dieter Zechlin und Franz Jung absolvierte er ein Meisterstudium an der Akademie der Künste der DDR in Berlin bei Johann Cilensek. Seine erste Anstellung führte ihn ans Opernhaus Erfurt, es folgten Engagements bei der Schweriner Philharmonie und am Theater Greifswald, später arbeitete er als freischaffender Komponist in Berlin. 1990 gründete er die Künstlerinitiative „die neue brücke“, die sich für die Vernetzung zeitgenössischer Künstler engagiert.

Richters Oeuvre umfasst eine Vielzahl von Opern, sinfonische Werke, Vokal-, Orgel- und Kammermusik, für die er bei diversen Kompositionswettbewerben mit Auszeichnungen geehrt wurde. Viele seiner Werke sind von der Bildenden Kunst (Marc Chagall, Ernst Barlach) inspiriert.

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06. Oktober 2011 · Comments Off on Lipman, Berry · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie
*1921 in Burgdorf b. Hannover, † 21. August 2016
Berry Lipman, mit bürgerlichem Namen Friedel Berlipp, erhielt schon früh eine musikalische Ausbildung. Nach der Schulausbildung begann er am Konservatorium in Hannover (heute Musikhochschule Hannover) ein Studium bei Hermann Spoendly, das Violine, Posaune und Schlagwerk sowie Komposition umfasste. 1945 erhielt er sein erstes Engagement als Musiker am Staatstheater Oldenburg, brachte sich nebenbei das Gitarrenspiel bei und wurde als Gitarrist und Arrangeur bei Radio Bremen, beim NDR, WDR und SWF beschäftigt. Bald darauf wurde die Schallplattenindustrie auf ihn aufmerksam und so wirkte er ab 1954 als Chefarrangeur, Komponist und Leiter des Studio-Orchesters bei der EMI Electrola Köln und Teldac Hamburg, später bei Ariola und der Deutschen Vogue. In dieser Zeit arbeitete er mit zahlreichen namhaften Künstlern wie Rex Gildo, Chris Howland, Lale Andersen, Zarah Leander und Petula Clark u.v.m. zusammen. Ab 1967 war Berry Lipman freischaffender Musikproduzent und feierte Welterfolge mit dem Berry Lipman Orchester („La Parranda“, „The Girls from Paramaribo“). Seine Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Bestandsübersicht:
Die Sammlung umfasst handschriftliche Partituren der Kompositionen und Arrangements, einige Notendrucke sowie CDs und Schallplatten.

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16. Mai 2011 · Comments Off on Focke, Ernst Rudolf · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*17. Oktober 1931 Rumburg / Sudetenland.
Ernst Rudolf Focke wuchs in Rumburg auf, wo er neben der schulischen auch seine musikalische Ausbildung im Fach Klavier erhielt. Nach der Enteignung der Familie im Zuge der Umsiedlungsmaßnahmen im Sudetenland, nahm er eine textiltechnische Aubildung in der vormals seinem Vater gehörenden Decken- und Möbelstoff-Weberei auf. Da der Familie auch das Klavier genommen worden war, erlernte Focke autodidaktisch das Akkordeonspiel und trat zusammen mit einem Ensemble bei diversen Festivitäten und auf den Bühnen verschiedener Theater auf. Als Mitwirkender einer deutschen Kultur-Gruppe und Mitbegründer der firmeninternen Musikgruppe „Bytex“ erlangte er erhebliche Bedeutung im regionalen Musikleben. 1966 übersiedelte Focke mit seiner Familie in die BRD. Hauptberuflich in der Textilbranche tätig, beschäftigte er sich in seiner Freizeit weiterhin mit Musik, schrieb Unterhaltungs- und Tanzmusik und tat sich bei der Gestaltung zahlreicher Heimattreffen als Musiker hervor. Als er 1992 ein „Yamaha PSR 6700“-Keyboard erwarb, entwickelte er für dieses eine neue Software mit 700 neuen Klängen, die großen Absatz bei zahlreichen Alleinunterhaltern fand. Die Anschaffung einer Tonstudio-Anlage und eines Notendruck-Programms ermöglichten es ihm, seine über 280 Kompositionen selbst zu edieren. Seine Werke erfreuen sich auch heute noch einer großen Nachfrage.

Bestandsübersicht:
Der Vorlass Ernst Rudolf Fockes umfasst hauptsächlich Tanz- und Unterhaltungsmusik für Bands, Blas- und Salonorchester, Lieder sowie Singspiele für Kinder, Schüler und Jugendliche.

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08. März 2011 · Comments Off on Gunsenheimer, Gustav · Categories: erwartet, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*10. März 1934 Kunzendorf (Niederschlesien)
Gustav Gunsenheimer wurde als Sohn fränkischer Eltern in Niederschlesien geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er ein Lehramtsstudium in Bamberg. 1956 hatte er in Serrfeld/Königshofen seine erste Anstellung als Lehrer inne. Zudem schloss er 1963 ein Kirchenmusikstudium in Bayreuth ab und bekam 1966 das Bayrische Staatsstipendium, aufgrund dessen er ein Studium am Salzburgischen Mozarteum beginnen konnte. Dort kam er mit Carl Orff und dessen Musikpädagogik in Berührung. Ab 1968 wirkte er als Volksschullehrer in Schweinfurt, leitete den dortigen Oratorienchor und wurde 1969 Kantor an St. Lukas. Als Leiter der “Musiktage am Hochfeld”, der Chorleiterwoche im Landesverband Evangelischer Kirchenchöre und des Seminars für Kinderchorleiter erlangte Gunsenheimer deutschlandweit Bedeutung. Darüber hinaus wirkte er als Chorleiter der Deutsch-österreichisch-schweizerischen Sing- und Spielwoche in Salzburg und war in den 1980er Jahren Lehrbeauftragter an der Würzburger Musikhochschule für das Fach Musiktherapie.
Neben diesen vielfältigen Aufgaben pflegte er eine ausgeprägte Tätigkeit als Referent und Experte für Musikpädagogik, Chorleitung und Kirchenmusik. Aufgrund seines großen Engagements auf diesen Gebieten, wurden ihm bedeutende Auszeichnungen zuteil. So bekam er u.a. 1983 die Titel „Kirchenmusikdirektor“ und „Chordirektor“, 1987 die Stadtmedaille der Stadt Schweinfurt und 1990 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Das kompositorische Schaffen Gustav Gunsenheimers umfasst neben geistlicher und weltlicher Chormusik Konzerte und Sonaten für Blas-, Streich- und Tasteninstrumente, Musik für verschiedene Ensembles und Werke für Posaunenchor. Viele seiner Werke sind auf Schallplatte erschienen oder im Rundfunk ausgestrahlt worden.

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08. März 2011 · Comments Off on Erdmann-Abele, Veit · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
* 16. April 1944 in Reutlingen.
Veit Erdmann-Abele (den Namenszusatz Abele wählte der Künstler aus urheberrechtlichen Gründen) wuchs in Reutlingen auf und erhielt zunächst Violin-, später auch Klavierunterricht. Inspiriert von der Musik Bartóks und Messiaens entstanden schon früh erste Kompositionen. 1964 begann er, Germanistik und Schulmusik in Tübingen und Stuttgart zu studieren und vervollkommnete auch seine kompositorischen Fähigkeiten. Dem Abschluss seines Studiums 1972 folgte eine Anstellung als Musikpädagoge an der Reutlinger Musikschule, bevor er beim Süddeutschen Rundfunk Stuttgart (heute SWR) als Redakteur der Abteilung Amateurmusik arbeitete. Ab 1989 leitete er die Konzertreihe „musica nova“ in Reutlingen. Für sein künstlerisches Wirken wurde er mit bedeutenden Kompositions- und Förderpreisen ausgezeichnet. Ein wesentliches Merkmal Erdmann-Abeles Musik ist laut eigener Aussage „eine aus der Linie kommende Klangfläche“.

Das kompositorische Schaffen Erdmann-Abeles ist sehr vielseitig. Klavier- und Kammermusik, Werke für Streich- und Jugendorchester und sinfonische Kompositionen sind ebenso vertreten wie das Genre der Chormusik.

Bestandsübersicht:
Es wurden Lebensdokumente sowie Schriften von und über Veit Erdmann-Abele übergeben.

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08. März 2011 · Comments Off on Brunotte, Karl-Gottfried · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*02. Juni 1958 Frankfurt am Main
Professor Karl Gottfried Brunotte ist Komponist und Musikphilosoph. Er erlernte das Klavier-, Orgel- und Cembalospiel und erhielt Unterricht in Violine, Viola, Blockflöte, Gesang, Dirigieren und Komposition. Seine musikalischen Studien vervollkommnete er bei Lehrern wie Heinz Werner Zimmermann, Gottfried Michael Koenig und Karl-Heinz Stockhausen. Von 1974 bis 1977 wirkte er als Kantor an der Christuskirche in Bad Homburg. Von 1982 bis 1985 unterrichtete Brunotte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. 1986 erhielt er eine Honorarprofessur und war von 1980 bis 1986 Gastdozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Brunotte bezeichnet sich selbst als „konsequenter Avantgardist“ und komponiert seine Musik seit jeher hauptsächlich für Spezialisten der Neuen Musik.

Brunottes Werk umfasst derzeit ca. 300 Stücke für unterschiedlichste Besetzungen.

Bestandsübersicht:
Dem Deutschen Komponistenarchiv wurden zwei Kartons mit Skizzen, Reinschriften, Frühwerken und Zuspielbändern übergeben. Die Materialien sind vollständig erschlossen.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Stadlmair, Hans · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*1929 Neuhofen an der Krems (Österreich).
Hans Stadlmair begann seine musikalische Ausbildung zunächst in Wien und führte sie anschließend in Stuttgart fort, wo er ab 1952 Komposition bei Prof. Johann Nepomuk David studierte. Dort sammelte er auch seine ersten Erfahrungen auf dem Gebiet der Orchester- und Chorleitung und etablierte sich ab 1956 als Dirigent des Münchner Kammerorchesters, dessen künstlerische Leitung er bis 1995 inne hatte. Mit diesem renommierten Ensemble bestritt er unzählige Konzertreisen im In- und Ausland, begleitete namhafte Solisten und leitete über 500 Aufnahmen mit dem Bayrischen Rundfunk. Stadlmair widmete sich nicht nur der Pflege der klassischen und romantischen Musik, sondern bemühte sich besonders um die Aufführung zeitgenössischer Werke.
Sein künstlerisches Schaffen erfuhr durch die Verleihung zahlreicher Preise und Auszeichnungen, wie die Überreichung des „Bundesverdienstkreuzes am Bande“, größtmögliche Würdigung.
Als Komponist erreichte Hans Stadlmair einen hohen Bekanntheitsgrad. Mit Ausnahme größerer Bühnenwerke bedient er ausnahmslos alle musikalischen Gattungen. Seine Werke kommen in zahlreichen Konzerten zur Aufführung.

Bestandsübersicht:
Die Werksammlung umfasst Manuskripte, Drucke und Aufführungsmaterial der Werke von Stadlmair sowie Tonträger und Lebensdokumente.

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