13. Dezember 2010 · Comments Off on Schlenker, Manfred · Categories: erwartet, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*15.03.1926 Berlin
Manfred Schlenker wuchs in einem kirchenmusikalischem Umfeld auf und erlernte schon als Kind das Orgel- und Klavierspiel. Nach dem Abitur absolvierte er in den Jahren 1943/44 ein Vorsemester in den Fächern Klavier und Klarinette und erhielt Kontrapunkt- und Kompositionsunterricht bei Paul Höffer. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft studierte er von 1950 bis 1955 u.a. Komposition an der Kirchenmusikschule Halle/Saale und wurde Kantor der Studentengemeinde. 1956 wirkte er als Domkantor und Kirchenmusikdirektor in Stendal und ab 1975 als Domkantor und Landeskirchenmusikdirektor in Greifswald, wo er zudem als Direktor der damaligen Kirchenmusikschule Greifswald arbeitete und sich als Leiter der Bachwochen engagierte. Ab 1988 lebte er als freischaffender Künstler in Stolpe und stellte sein Können regelmäßig in Orgelkonzerten unter Beweis. Seit 1999 lebt er in der Nähe von Berlin.

Als Komponist tat sich Manfred Schlenker besonders auf dem Gebiet der Chormusik hervor. So entstanden Oratorien, Kantaten, Chorlieder, Motetten und Psalmvertonungen. In seinem umfangreichen Werkverzeichnis findet sich aber auch Kammermusik wieder.

Bestandsübersicht:
Es wurden dem Archiv noch keine Dokumente übergeben.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Natschinski, Gerd · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Quelle: privat

Biographie:
* 23.08.1928 Chemnitz, † 04.8.2015 Berlin
Gerd Natschinski (Pseudonyme Ernst Erich Erdmann und Robert Romanus) vervollkommnete seine früh begonnene musikalische Ausbildung mit einem Studium der Fächer Dirigieren und Kompsition in Dresden (1945-1946). In Chemnitz nahm er bis 1948 Privatstunden in Musiktheorie, Komposition und Klavier und leitete ab 1948 in Leipzig zahlreiche Konzerte als Dirigent seines eigenen großen Unterhaltungsorchesters und dirigierte auch im Rundfunk selbst komponierte und arrangierte Werke. Gerd Natschinski war ab 1951 zwei Jahre lang Mitglied der Meisterklasse von Hanns Eisler in Berlin. Anschließend etablierte er sich als Chefdirigent des Tanz- und Unterhaltungsorchesters des (Ost-)Berliner Rundfunks und arbeitete ab 1978 als Intendant des Metropol-Theaters. Als Komponist schuf er Operetten, Chansons, Schlager, Lieder und zahlreiche Musiken für DEFA-Filme. Er galt zudem als der bekannteste Musical-Komponist der DDR.

Bestandsübersicht:
Es wurden dem Archiv handschriftliche Partituren, Pressematerial und Tonträger sowie Plakate und Programmhefte, Korrespondenz und weitere Lebensdokumente übergeben.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Ludewig, Wolfgang · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*7.12.1926 Marburg
Ludewig studierte 1946 bis 1952 Komposition bei Wolfgang Fortner sowie Musikwissenschaft in Heidelberg. Bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik nahm er an Kursen bei Leibowitz, Krenek und Varese teil. 1955 bis 1962 wirke er als Musikkritiker in Mannheim, anschließend leitete er von 1963 bis 1967 die Informationsabteilung des Schott-Verlags Mainz. Von 1968 bis 1992 war Ludewig Redakteur für Oper und Zeitgenössische Musik beim Süddeutschen Rundfunk Stuttgart. Seit 1992 leitet er den Wettbewerb und Förderkurs “Jugend komponiert” des Landesmusikrates Baden-Württemberg.
Ludewig ist Mitbegründer der Mannheimer “Gesellschaft für Neue Musik” und der “Freien Akademie der Künste Mannheim”.

Bestandsübersicht:
Die acht Kästen umfassende Sammlung enthält die Musikhandschriften des Komponisten, Korrespondenz mit Künstlern, Exemplare seiner musikwissenschaftlichen Arbeiten sowie Tonaufnahmen der Kammermusik. Der Bestand ist archivarisch erschlossen.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Gruner, Joachim · Categories: aufgenommen, Komponisten, Vorlass

Biographie:
Der am 18. August 1933 in Berlin geborene Joachim Gruner erhielt bereits in seiner Kindheit Unterricht in Klavier, Orgel und Violine. Ab 1953 studierte er an der West-Berliner Musikhochschule Pauken und Schlagzeug, Harmonielehre, Instrumentation und Kontrapunkt, 1958 wurde er Schlagzeuger am Staatstheater Schwerin und wechselte kurz darauf zu den Städtischen Bühnen Erfurt. Ab 1962 war er an der Komischen Oper Berlin beschäftigt, wo er bis zur Rente blieb.
Nach dem Erfolg der „Vier sinfonischen Capricen“ für Blasorchester komponierte er zahlreiche weitere Werke für Blechbläser, aber auch kammermusikalische Werke, Lieder, Fernseh-, Hörspiel- und Bühnenmusiken.

Bestandsübersicht:

Es wurden dem Archiv mehrere Kartons mit Werkmanuskripten und Schaffensdokumenten übergeben.
Die Materialien sind vollständig erschlossen.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Fischer, Theo · Categories: erwartet, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*14.10.1926 Münster-Sarnsheim
Theo Fischer erhielt während seiner Gymnasialzeit eine umfassende musikalische Ausbildung am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium in den Fächern Violine, Klavier, Komposition und Dirigieren. Internierung und Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg unterbrachen seine Lehrtätigkeit an der Musikschule Koblenz. Es schloss sich das Studium der Musikwissenschaft, Schulmusik, Chor- und Orchesterleitung in Wiesbaden und Frankfurt an. Ab 1946 wirkte er als Konzertmeister, freischaffender Dirigent, Verlagsdirektor, Dozent und freier Mitarbeiter beim Südwestfunk. Er bekleidete von 1962 bis 1987 das Amt des Gymnasial-Musikdirektors am Stephan-George-Gymnasium Bingen/Rhein, wirkte als Gastdozent, Komponist und war sowohl Mitglied des Aufsichtsrates der GEMA als auch Sektionsvorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes. Außerdem machte er sich als Violinsolist und als Klavierbegleiter zahlreicher Sängerpersönlichkeiten einen Namen. Aufgrund seiner ehrenamtlichen, künstlerischen und insbesondere kompositorischen Leistungen wurden ihm in großem Maße Preise und Auszeichnungen zuteil.

Theo Fischers vielfältiges kompositorisches Schaffen konzentriert sich hauptsächlich auf Chormusik, wie Kantaten und Lieder, er bedient aber auch das kammermusikalische und sinfonische Genre.

Bestandsübersicht:
Es wurden dem Archiv noch keine Dokumente übergeben.

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13. Dezember 2010 · Comments Off on Albrecht, Christoph · Categories: erwartet, Komponisten, Vorlass

Biographie:
*04. Januar 1930 Salzwedel.
Christoph Albrecht, der schon im Alter von dreizehn Jahren das Organistenamt in seiner Heimatgemeinde übernahm, begann nach dem Abitur ein Doppelstudium Theologie und Kirchenmusik in Halle/Saale. Das Studium der Kirchenmusik schloss er mit dem kirchenmusikalischen Staatsexamen (A-Prüfung) und das Theologiestudium 1960 mit seiner Promotion an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität in Halle ab.
Neben seiner Tätigkeit als Domkantor in Naumburg und Dozent an der Hallenser Kichenmusikschule, die er von 1953 bis 1960 wahrnahm, machte er sich innerhalb der DDR und der BRD einen Namen als Konzertorganist.
1960 berief man ihn als Direktor an die renommierte Kirchenmusikschule Dresden. Dort widmete er sich intensiv der Pflege moderner Oratorien- und a-cappella-Literatur und baute seine internationale Konzerttätigkeit zusammen mit dem Chor der Kirchenmusikschule und auch als Orgelsolist aus. 1976 bis 1992 wirkte er als Kantor und Organist an der St.-Marien-Kirche in Berlin und lebt seit 1993 als freischaffender Organist, Wissenschaftler und Herausgeber.

Sein kompositorisches Oeuvre umfasst vornehmlich Chor- und Orgelwerke, lässt aber auch Kammermusik und Kompositionen für Sologesang nicht vermissen. Auch auf musikwissenschaftlichem Gebiet betätigte sich Christoph Albrecht rege, was sich in zahlreichen Publikationen in Form von Monographien, Lexikon- und Zeitschriftenartikeln äußert. Außerdem ist er Herausgeber verschiedenster Noteneditionen und ist für seine Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen zahlreicher Orgelwerke von Bach bis Reger bekannt.

Bestandsübersicht:
Es wurden dem Archiv noch keine Dokumente übergeben.

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